Städte und Regionen

INTERREG Va Grossregion

Ziele

  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Großregion und der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) durch Forschung, Innovation und technologische Entwicklung;
  • Förderung der nachhaltigen Entwicklung als Wachstumsmotor der Großregion mit dem Ziel, die Großregion attraktiver zu gestalten und die Lebensqualität der Bürger zu verbessern;
  • Förderung von Arbeit durch Bildung, Ausbildung und Mobilität;
  • Verbesserung der Attraktivität der Großregion durch die Förderung der sozialen Inklusion.

Zielgruppe

Aufgrund des strukturpolitischen Ansatzes richtet sich das Programm vorrangig an Regionen der Europäischen Union und deren Bürger, vor allem an die Gebiete mit wirtschaftlichem und sozialem Entwicklungsbedarf.

 

Förderfähige Aktionen

  • Projekte, die die grenzüberschreitenden Rahmenbedingungen verbessern oder die Innovations- und Forschungskapazitäten stärken;
  • es werden Maßnahmen unterstützt, die die Investitionen der Unternehmen in Forschung und Entwicklung ankurbeln oder Synergien zwischen Unternehmen, Forschungs- und Entwicklungszentren sowie dem Hochschulsektor fördern;
  • zudem werden Investitionen in die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen, Technologietransfer, soziale Innovation, Öko-Innovationen, öffentliche Dienstleistungsanwendungen, Nachfragestimulierung, Vernetzung und Cluster unterstützt;
  • ein weiterer Bereich fördert die Erarbeitung von neuen oder verbesserten Dienstleistungen für KMU, die diese dabei unterstützen zu expandieren und grenzüberschreitend tätig zu werden;
  • grenzüberschreitende Umweltschutzmaßnahmen und Projekte, die dazu beitragen das Natur- und Kulturerbe des Kooperationsraums zu bewahren, zu schützen und zu entwickeln;
  • Unterstützung territorialer Entwicklungsstrategien, die durch einen integrierten und innovativen Ansatz zur Weiterentwicklung des städtischen Umfeldes beitragen.
  • Maßnahmen, die zu einer ressourceneffizienten Wirtschaft beitragen und das ökologische Wachstum verbessern;
  • gefördert werden können ebenfalls Öko-Innovationen und Umweltleistungsmanagement im öffentlichen und im privaten Sektor;
  • Projekte, die den grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt in der Großregion durchlässiger gestalten und den Arbeitskräften und Auszubildenden die Mobilität im Kooperationsraum erleichtern;
  • Projekte zur Entwicklung von gemeinsamen Bildungs-, Berufsausbildungs- und Weiterbildungssystemen;
  • Projekte, die den Zugang verbessern zu Nahversorgungs-, Gesundheits-, Sozial-, Kultur-, öffentlichen und Unterhaltungsdienstleistungen;
  • des Weiteren werden Projekte unterstützt, die die soziale Inklusion verbessern und Maßnahmen gegen Diskriminierung und Armut.

Dauer

I.d.R. beträgt die max. Projektdauer 36 Monate.

 

Antragsberechtigte

Öffentliche und/oder private Stellen, Akteure und Einrichtungen mit Sitz in den festgelegten Fördergebieten und -Regionen, vor allem

  • lokale und regionale Behörden;
  • Non-Profit Organisationen
  • NGOs;
  • Wirtschaftsfördereinrichtungen;
  • Krankenhäuser;
  • Arbeitsämter;
  • Hochschulen und Forschungszentren;
  • Unternehmen unter gewissen Voraussetzungen.

Förderfähige Länder und Partner

      Mindestens ein weiterer Projektpartner aus einem anderen Mitgliedstaat des Programms, prioritär jedoch mit möglichst vielen Partnern aus der Großregion: Saarland, Rheinland-Pfalz, Lothringen, Luxemburg, der Wallonischen Region und der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien.

      EU-Zuschuss

      Der maximale EU-Zuschuss für INTERREG Va-Projekte beträgt voraussichtlich 50% der förderfähigen Kosten.

       

       

      Antragsweg

      • Erstberatung der Projektidee (durch das zuständige techn. Sekretariat);
      • Einreichung der zweisprachigen Projektskizze (DE, FR) über das zuständige techn. Sekretariat;
      • nach erster Begutachtung kann bei positiver Rückmeldung ein Projektantrag ausgearbeitet werden;
      • Entscheidung erfolgt im Lenkungsausschuss des Programms.

      Fristen

      Die Antragsfristen werden in den jeweiligen Aufrufen festgelegt. Der Programmstart ist für 2015 vorgesehen.

      Anmerkungen

      Quelle: Homepage der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG) Belgiens.