Rassismus und Intoleranz

Projekte

Ziele

Das Programm "Rechte, Gleichheit und Bürgerschaft" hat sich folgende Ziele gesetzt:

Spezifische Ziele des Programms:

  • die Förderung der Nichtdiskriminierung aus Gründen des Geschlechts, der Rasse oder der ethnischen Herkunft, der Religion oder der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung;
  • die Verhütung und Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie und anderen Formen der Intoleranz;
  • die Förderung und der Schutz der Rechte von Personen mit Behinderungen;
  • die Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern;
  • die Vorbeugung und die Bekämpfung der Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Frauen sowie andere gefährdete Gruppen;
  • die Förderung und der Schutz der Rechte des Kindes;
  • der Schutz der Privatsphäre und personenbezogener Daten;
  • Förderung und Verbesserung der Wahrnehmung der sich aus der Unionsbürgerschaft ergebenden Rechte;
  • die Befähigung der Verbraucher und Unternehmen im Binnenmarkt, ihre aus dem Unionsrecht erwachsenden Rechte durchzusetzen.


Mitfinanziert werden Maßnahmen in folgenden Bereichen:

  • Sensibilisierung für das Unionsrecht und die Unionspolitiken sowie für die Rechte, Werte und Grundsätze, auf die sich die Union stützt;

  • Förderung der Umsetzung und Anwendung der Instrumente des Unionsrechts und Politiken in den Mitgliedstaaten;

  • Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, Verbesserung des wechselseitigen Wissens und Stärkung des gegenseitigen Vertrauens unter allen Beteiligten;

  • Verbesserung des Wissens um und des Verständnisses von potenziellen Hindernissen für die Wahrnehmung der durch das Unionsrecht garantierten Rechte und Grundsätze.

Zielgruppe

Das Projekt richtet sich insbesondere an Kinder, Jugendliche und Frauen sowie andere gefährdete Gruppen, wie Menschen mit Behinderungen, Ältere Menschen, ethische und religiöse Minderheiten etc.

Förderfähige Aktionen

1. Austausch von Best-Practice, gegenseitiges Lernen und Kooperationsaktivitäten;

2.  Monitoring und Berichterstattung.

Prioritäten

In der aktuellen Ausschreibung sind folgende beiden Prioritäten festgelegt:

  • Best practice zur Verhütung und Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie und sonstiger Formen von Intoleranz (BEST);

  • Monitoring und Berichterstattung auf dem Gebiet Verbrechen aus Hass und Hassrede im Internet (HATE).
Dauer

max. 24 Monate.

Antragsberechtigte

  • Einrichtungen der Rechtspflege;

  • Nichtregierungsorganisationen;

  • Hochschulen, Forschungsinstitute, Bildungseinrichtungen;

  • nationale, regionale und lokale Behörden;

  • internationale Organisationen;

  • Unternehmen können sich nur zusammen mit Organisationen ohne Erwerbszweck oder öffentlichen Einrichtungen beteiligen.

Förderfähige Länder und Partner

  • Die 28 EU-Mitgliedstaaten;

  • unter bestimmten Voraussetzungen auch den Kandidaten- und Beitrittsländer, die Vertragsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) ;

  • gefördert werden Maßnahmen, die über einen europäischen Mehrwert verfügen und Partner aus mind. 5 verschiedenen förderfähigen Ländern einbeziehen.

EU-Zuschuss
  • in der aktuellen Ausschreibung beträgt der Zuschuss mindestens 300.000 €;

  • der EU-Zuschuss kann nicht höher als 80% der förderfähigen Gesamtkosten sein.

Antragsweg

Projektvorschläge sind elektronisch über das System PRIAMOS in Brüssel einzureichen.

Fristen

Letzte Antragsfrist war der 18. Februar 2016, 12 Uhr (Brüsseler Zeit).

Anmerkungen

Quelle: Europäische Kommission, Generaldirektiion Justiz.