Aktionsprogramme für Gesundheit

Projekte

Ziele
  • die Förderung der Gesundheit, Prävention von Krankheiten und Schaffung von guten Rahmenbedingungen für eine gesunde Lebensführung durch Ermittlung, Verbreitung und Förderung der Übernahme evidenzbasierter bewährter Verfahren zur kostenwirksamen Gesundheitsförderung und Prävention von Krankheiten;

  • der Schutz der Unionsbürger vor schwerwiegenden grenzüberschreitenden Gesundheitsgefahren durch Ermittlung und Entwicklung kohärenter Konzepte und Förderung ihrer Umsetzung für eine bessere Abwehrbereitschaft und Koordinierung in gesundheitlichen Krisenfällen;

  • die Förderung des Kapazitätsaufbaus im Gesundheitswesen als Beitrag zur Schaffung innovativer, effizienter und nachhaltiger Gesundheitssysteme;

  • die Erleichterung des Zugangs zu besserer und sicherer Gesundheitsversorgung für die Unionsbürger.

Zielgruppe

Europäische Bürgerinnen und Bürger.

Förderfähige Aktionen

Maßnahmen

  • zur Gesundheitsförderung, Prävention von Krankheiten und Schaffung eines unterstützenden Umfelds für eine gesunde Lebensführung unter Berücksichtigung des Grundsatzes "Einbeziehung von Gesundheitsfragen in alle Politikbereiche;
  • zum Schutz der Unionsbürgerinnen und -bürger vor schwerwiegenden grenzübergreifenden Gesundheitsgefahren;
  • zur Förderung eines innovativen, effizienten und nachhaltigen Gesundheitssystemen;
  • zur Erleichterung des Zugangs zu besserer und sichererer Gesundheitsversorgung für die Unionsbürgerinnen und -bürger.

Prioritäten

In der letzten Ausschreibung waren 7 Schwerpunktthemen festgelegt:

  • Nutzung von Innovation für Prävention, Management und Self-Assessment bei den wichtigsten chronischen Erkrankungen;
  • Früherkennung und Screening von chronischen Krankheiten;
  • Innovative Ansätze zur beruflichen Wiedereingliederung von Menschen mit chronischen Krankheiten;
  • Unterstützung von integrierter Pflege bei multi-chronischen Bedingungen;
  • Gesundheits-Monitoring und Berichterstattung;
  • Gesundheitsbedingte Infektionen in Pflege- und der Langzeitpflegeeinrichtungen.

Dauer

max. 3 Jahre.

Antragsberechtigte

Private und öffentliche Organisationen, die förderfähige Projekte im Bereich der Gesundheit durchführen, insbesondere

  • Behörden und öffentlichen Stellen

  • Forschungseinrichtungen

  • Gesundheitseinrichtungen

  • Universitäten, Hochschulen

  • Unternehmen

Förderfähige Länder und Partner

  • die 28 EU-Mitgliedstaaten;
  • die EFTA-/EWR Länder (Island, Liechtenstein, Norwegen);
  • Drittländer, sofern die in der Aufforderung für die Einreichung von Projektvorschlägen festgelegten Voraussetzungen erfüllt sind;
  • Projekte müssen unter Beteiligung von mindestens drei Partnern (eigenständige juristische Personen) durchgeführt werden.

EU-Zuschuss

  • Die Finanzhilfen können 60 % der förderfähigen Kosten betragen;
  • bei außergewöhnlicher Zweckmäßigkeit des Projekts kann die Kofinanzierung auf bis zu 80% der förderfähigen Kosten erhöht werden.

Antragsweg

Anträge werden online über das "Participant Portal" eingereicht.

Fristen

25. September 2014, 12 Uhr (Brüsseler Zeit). Noch kein neuer Termin.

Anmerkungen

Quelle: Europäische Kommission / Exekutivagentur für Verbraucher, Gesundheit und Lebensmittel (Chafea)