Entwicklungszusammenarbeit

Menschenrechte, Demokratie - Projekte

Ziele

Allgemeine Ziele:

  • Unterstützung, Entwicklung und Konsolidierung der Demokratie in Drittländern durch Stärkung der partizipatorischen und repräsentativen Demokratie, Festigung des gesamten Demokratiezyklus, vor allem durch Förderung einer aktiven Rolle der Zivilgesellschaft in diesem Zyklus, und der Rechtsstaatlichkeit, und Verbesserung der Verlässlichkeit von Wahlprozessen, insbesondere durch Wahlbeobachtungsmissionen der EU;

  • bessere Achtung und Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten, die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UN und sonstigen internationalen und regionalen Menschenrechtsinstrumenten kundgegeben sind, sowie verstärkter Schutz und bessere Förderung, Anwendung und Überwachung dieser Rechte vor allem durch Unterstützung von einschlägigen Organisationen der Zivilgesellschaft, von Menschenrechtsverteidigern und Opfern von Repression und Misshandlung.

 

Zielgruppe

  • Opfer von Menschenrechtsverletzungen, Menschenhandel und Folter;
  • von Gewalt betroffene Personen und besondere Risikogruppen, wie Frauen, Kinder, Flüchtlinge;
  • Asylsuchende, Minderheiten;
  • Akteure in den Bereichen Menschenrechte, Gerechtigkeit, häusliche Gewalt einschließlich Vergewaltigung und Menschenhandel;
  • Politische Parteien und Gruppierungen;
  • Psychiatrische bzw. psychosoziale Einrichtungen, Einrichtungen im medizinischen Bereich und der Rehabilitation, Sicherheitskräfte;
  • Menschenrechtsverteidiger;
  • Allgemeinbevölkerung, spezielle Risikogruppen, benachteiligte Gruppen und deren Angehörige.

Förderfähige Aktionen

Die Umsetzung des Programms erfolgt durch globale und länderspezifische Programme ("Country Based Support Schemes").

Prioritäten

Das Programm leistet insbesondere auf folgenden Gebieten Unterstützung:

Ziel 1- Unterstützung der Menschenrechte und der Menschenrechtsverteidiger in Situationen, in denen sie am stärksten gefährdet sind;

Ziel 2 - Unterstützung für andere Prioritäten der Union im Bereich der Menschenrechte;

Ziel 3 - Unterstützung der Demokratie;

Ziel 4 - Wahlbeobachtungsmissionen der EU.

 

Dauer

Die Laufzeit der Projekte wird in der jeweiligen Ausschreibung festgelegt.

Antragsberechtigte

  • Organisationen der Zivilgesellschaft;
  • öffentliche und private gemeinnützige Agenturen;
  • nationale, regionale und internationale parlamentarische Gremien, wenn die vorgeschlagene  Maßnahme nicht auf der Grundlage eines EU-Programms für Auenhilfe finanziert werden kann;
  • internationale und regionale zwischenstaatliche Organisationen;
  • natürliche Personen, wenn dies für die Verwirklichung der Ziele der Verordnung zur Einführung eines Europäischen Instruments für Demokratie und Menschenrechte erforderlich ist;
  • bezüglich der Nationalität von Antragstellern gibt es keine Beschränkungen.

Förderfähige Länder und Partner

Die förderfähigen Zielländer sowie die Anzahl der Partner werden in den jeweiligen Aufrufen festgelegt.

EU-Zuschuss

Die Antragfristen werden im jeweiligen "Call for Proposal" veröffentlicht.

Antragsweg

 

 

 

Registrierung:

Alle Antragsteller müssen sich zunächst in dem Online-System PADOR (Potential Appliicant Data On-Line Registration) registrieren und ihre Daten laufend aktualisieren. Der Link lautet:

http://ec.europa.eu/europeaid/funding/about-calls-proposals/applicants-registration-pador_en

Am Ende der Registrierung erhält die Einrichtung eine EuropeAid Referenz-Nummer, die im Antrag anzugeben ist.

 

Antragstellung:

Anträge sind elektronisch bei EuropeAid in Brüssel (globale Projekte) oder in der Vertretung der EU im Ziellland einzureichen. In der Regel erfolgt die Abgabe in einem zweistufigen Verfahren:

1. Stufe: Einreichung eines Vorantrages (Concept Note) von ca. 10 Seiten.

2. Stufe: Nach positiver Vorauswahl werden Antragsteller zur Abgabe eines Vollantrages (Full Proposal) aufgefordert.

Weitere Informationen sind der jeweiligen Ausschreibung zu entnehmen.

 

 

 

Fristen

noch nicht veröffentlicht.

Anmerkungen

Quelle: Amtsblatt der Europäischen Union, Stand März 2014