Entwicklungszusammenarbeit

Kapazitätenausbau

Ziele
  • Verringerung und langfristige Beseitigung der Armut in Entwicklungsländern;

  • Förderung einer nachhaltigen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Entwicklung;

  • Konsolidierung und Unterstützung der Demokratie, der Rechtsstaatlichkeit, einer verantwortungsvollen Staatsführung, der Menschenrechte und der einschlägigen Grundsätze des Völkerrechts.

Zielgruppe

  • Nichtregierungsorganisationen (NRO);

  • staatliche Einrichtungen, die in der Entwicklungszusammenarbeit tätig sind;

  • von Armut, Krankheit, Hunger, Krieg und Menschenrechtsverletzungen betroffene Personengruppen in Entwicklungsländern.

Förderfähige Aktionen

  • Maßnahmen zum Ausbau der Kapazitäten der Zielakteure, ergänzend zur Unterstützung im Rahmen nationaler Programme;

  • Maßnahmen zur Schaffung von günstigeren Bedingungen für die Bürgerbeteiligung und zivilgesellschaftliche Aktivitäten und die Kapazität von Organisationen der Zivilgesellschaft, sich wirksam an der Politikformulierung und an der Überwachung der Politikumsetzungsprozesse zu beteiligen;

  • Maßnahmen zur  Verbesserung des Dialogs und einer besseren Interaktion zwischen Organisationen der Zivilgesellschaft, lokalen Gebietskörperschaften, dem Staat und anderen Entwicklungsakteuren im Entwicklungs-zusammenhang.

Prioritäten

noch nicht veröffentlicht.

Dauer

noch nicht veröffentlicht.

Antragsberechtigte

Förderfähige Organisationen müssen juristische Personen mit Sitz in der EU oder einem der Empfängerländer sein und dürfen keinen Erwerbszweck verfolgen. Dazu gehören:

  • Nichtregierungsorganisationen;
  • staatliche Einrichtungen und Behörden;
  • Organisationen der indigenen Völker, Organisationen nationaler und/oder ethnischer Minderheiten;
  • lokale Berufsverbände und Bürgergruppen, Kooperativen, Gewerkschaften, Organisationen der Wirtschafts- und Sozialakteure;
  • Organisationen zur Bekämpfung von Korruption und Betrug und zur Förderung verantwortungsvoller Staatsführung;
  • Bürgerrechtsorganisationen und Organisationen zur Bekämpfung der Diskriminierung
  • Frauen- und Jugendorganisationen;
  • Ausbildungs-, Kultur-, Forschungs- und wissenschaftliche Organisationen, Hochschulen
  • Kirchen und religiöse Vereinigungen oder Gemeinschaften;
  • Medien sowie alle nichtstaatlichen Vereinigungen und unabhängigen Stiftungen, einschließlich unabhängiger politischer Stiftungen.

Förderfähige Länder und Partner

Länder, die in der von der OECD/DAC erstellten Liste der Empfänger öffentlicher Entwicklungshilfe aufgeführt sind, mit Ausnahme

  • der Länder, die Unterzeichner des Cotonou-Abkommens sind, ausgenommen Südafrika;

  • der Länder, die für eine Unterstützung aus dem Europäischen Entwicklungsfonds in Frage kommen;

  • der Länder, die für eine Finanzierung durch die Union im Rahmen des Europäischen Nachbarschaftsinstruments in Frage kommen;

  • der Begünstigten, die für eine Finanzierung durch die Union im Rahmen des Instruments für Heranführungshilfe in Frage kommen.

EU-Zuschuss

noch nicht veröffentlicht.

Antragsweg

Registrierung:

Alle Antragsteller müssen sich zunächst in dem Online-System PADOR (Potential Appliicant Data On-Line Registration) registrieren und ihre Daten laufend aktualisieren. Der Link lautet:

http://ec.europa.eu/europeaid/funding/about-calls-proposals/applicants-registration-pador_en

Am Ende der Registrierung erhält die Einrichtung eine EuropeAid Referenz-Nummer, die im Antrag anzugeben ist.

 

Antragstellung:

Anträge sind elektronisch bei EuropeAid in Brüssel einzureichen. In der Regel erfolgt die Abgabe in einem zweistufigen Verfahren:

1. Stufe: Einreichung eines Vorantrages (Concept Note) von ca. 10 Seiten.

2. Stufe: Nach positiver Vorauswahl werden Antragsteller zur Abgabe eines Vollantrages (Full Proposal) aufgefordert.

Weitere Informationen sind der jeweiligen Ausschreibung zu entnehmen.

Fristen

Die Antragfristen werden im jeweiligen "Call for Proposals" veröffentlicht.

Anmerkungen

Quelle: Amtsblatt der Europäischen Union, EuropeAid.