Entwicklungszusammenarbeit

Entwicklungskooperationen in der EU

Ziele

Ausbau der Kapazitäten der Netze, Plattformen und Allianzen der Zivilgesellschaft und der lokalen Behörden in Europa und im Süden zwecks Sicherung eines umfassenden und fortlaufenden Politikdialogs zu Entwicklungsfragen und zur Förderung der demokratischen Staatsführung.

Zielgruppe

  • Nichtregierungsorganisationen (NRO);

  • staatliche Einrichtungen, die in der Entwicklungszusammenarbeit tätig sind;

  • von Armut, Krankheit, Hunger, Krieg und Menschenrechtsverletzungen betroffene Personengruppen in Entwicklungsländern.

Förderfähige Aktionen

Maßnahmen zur Koordinierung, Kapazitätenentwicklung und institutionellenStärkung der Netze der Zivilgesellschaft und lokaler Behörden innerhalb ihrer Organisationen und zwischen verschiedenen Arten von Akteuren in der entwicklungspolitischen Debatte sowie Koordinierung, Kapazitätenentwicklung und institutionellen Stärkung der Netze der zivilgesellschaftlichen Organisationen und lokaler Behörden und der Dachorganisationen im Süden.

Prioritäten

Werden mit der jeweiligen Auschreibung festgelegt.

Dauer

Wird mit der jeweiligen Auschreibung festgelegt.

Antragsberechtigte

Förderfähige Organisationen müssen juristische Personen mit Sitz in der EU sein und dürfen keinen Erwerbszweck verfolgen. Dazu gehören:

  • Nichtregierungsorganisationen;
  • staatliche Einrichtungen und Behörden;
  • Organisationen der indigenen Völker, Organisationen nationaler und/oder ethnischer Minderheiten;
  • lokale Berufsverbände und Bürgergruppen, Kooperativen, Gewerkschaften, Organisationen der Wirtschafts- und Sozialakteure;
  • Organisationen zur Bekämpfung von Korruption und Betrug und zur Förderung verantwortungsvoller Staatsführung;
  • Bürgerrechtsorganisationen und Organisationen zur Bekämpfung der Diskriminierung;
  • +Frauen- und Jugendorganisationen;
  • Ausbildungs-, Kultur-, Forschungs- und wissenschaftliche Organisationen, Hochschulen;
  • Kirchen und religiöse Vereinigungen oder Gemeinschaften;
  • Medien sowie alle nichtstaatlichen Vereinigungen und unabhängigen Stiftungen, einschließlich unabhängiger politischer Stiftungen.

Förderfähige Länder und Partner

Die 28 EU-Mitgliedsstaaten.

EU-Zuschuss

Die Antragfristen werden im jeweiligen "Call for Proposal" veröffentlicht.

Antragsweg

Registrierung:

Alle Antragsteller müssen sich zunächst in dem Online-System PADOR (Potential Appliicant Data On-Line Registration) registrieren und ihre Daten laufend aktualisieren. Der Link lautet:

http://ec.europa.eu/europeaid/funding/about-calls-proposals/applicants-registration-pador_en

Am Ende der Registrierung erhält die Einrichtung eine EuropeAid Referenz-Nummer, die im Antrag anzugeben ist.

 

Antragstellung:

Anträge sind elektronisch bei EuropeAid in Brüssel einzureichen. In der Regel erfolgt die Abgabe in einem zweistufigen Verfahren:

1. Stufe: Einreichung eines Vorantrages (Concept Note) von ca. 10 Seiten.

2. Stufe: Nach positiver Vorauswahl werden Antragsteller zur Abgabe eines Vollantrages (Full Proposal) aufgefordert.

Weitere Informationen sind der jeweiligen Ausschreibung zu entnehmen.

Fristen

Werden mit der jeweiligen Auschreibung festgelegt.

Anmerkungen

Quelle: Amtsblatt der Europäischen Union, Stand März 2014